Leistungserwartung/ Leistungsdruck

Hier finden Sie die Dateien von den Referenten der Salus-Klinik  in verschiedenen Formaten und von Sophie Mahn!

Viel Erfolg !

Salus-Klinik

jappy.de - eine Befragung

Im Rahmen des Psychologieunterrichts bei Frau Schade lernten wir die Methoden der Psychologie – Beobachtung, Test, Experiment und Befragung – kennen.

Um auch praktisch tätig zu werden, wollten wir uns in einer Befragung versuchen.

Da es zu diesem Zeitpunkt mal wieder Stress um die Internetplattform jappy.de gab, wollten wir herausfinden, warum sich die Schüler bei jappy.de registrieren lassen und ab welcher Jahrgangsstufe sie dort einsteigen.

 

Befragt haben wir alle 5. , 6. , 7. , 8. Klassen und jeweils eine 9. und eine 10 Klasse.

unser Ergebnis:

 

Klasse 5 13% angemeldet 16% Jungen 11% Mädchen

Klasse 6 22% angemeldet 26% Jungen 18% Mädchen

Klasse 7 44% angemeldet 32% Jungen 56% Mädchen

Klasse 8 78% angemeldet 74% Jungen 82% Mädchen

Klasse 9 100%angemeldet 100%Jungen 100% Mädchen

 

 

In der 7.Klasse verdoppelt sich die Zahl der Registrierten. Jetzt übernehmen aber die Mädchen die "Führung" .Ab der 8.Klasse kennen ALLE Jappy. Und 78% sind insgesamt registriert. Davon 74% Jungen und 82% Mädchen.

Und in der 9.Klasse und 10. Klasse sind auch 100% bei Jappy regestriert.

Erfreulich ist, dass 70% der befragten Lehrer jappy,de kennen und auch wissen, dass sich hier ihre Schüler nachmittags online treffen, um sich miteinander auszutauschen. Denn für die meisten ist es wichtig, mit ihren Freunden zu chatten.

Ab der 9.Klasse ist es fast wie eine "Pflicht" bei Jappy angemeldet zu sein, denn Jappy.de ist ein Chatroom, in dem man alle wichtigen Neuigkeiten erfährt. Wenn man dazu gehören will, muss man hier erreichbar sein.

 

Kritisch ist allerdings anzumerken, dass vor allem in der 5. und 6. Klasse viele angemeldet sind, obwohl sie aufgrund ihres Alters noch gar nicht angemeldet sein dürften, das heißt die Schüler schummeln, wenn sie sich registrieren lassen.

 

Bei der Auswertung der Befragungsergebnisse waren wir uns einig, dass diese digitale Form der Kommunikation und des sozialen Miteinanders viele Defizite wachsen lässt. Das muss jeder wissen.

Wir raten euch:

• Übt euch im Unterricht in der freien Rede.

• Trainiert das Austragen von Konflikten. (Sagt euch gegenseitig öfter mal die Meinung von Angesicht zu Angesicht, nicht versteckt hinter jappy.)

• Verabredet und trefft euch, um gemeinsam etwas zu unternehmen.

 

Im Namen des Psychologiekurses

Christin Reitzig 9c

 

Gewaltfreie Kommunikation

Schüler der Psychologiekurse Klasse 10 hatten die Möglichkeit, am 31. Mai an einem Workshop zum Thema "Wenn der Wolf mit der Giraffe tanzt" teilzunehmen. Der Student (Erziehungswissenschaftler) Robert Löber erarbeitete mit den Schülern Strategien zur gewaltfreien Gesprächsführung in Konfliktsituationen. "Die sechs Stunden waren anstrengend, aber wir hatten auch viel Spaß.", "Robert hat uns kreativ und mit viel Einfühlungsvermögen auf die Sprachmethodik der Giraffe aufmerksam gemacht.", "Ich hoffe, dass es mir besser gelingt, in Streitsituationen beziehungsfreundlicher zu reagieren.", so resümierten die Schüler. Neben dem Dank für Robert Löber lobte Frau Schade besonders die aktive Arbeitshaltung ihrer Kursteilnehmer. Nur so konnte diese Veranstaltung ein Gewinn für alle werden.

 

Fragen nachgegangen

Am 29. Januar fand die Reihe „Psychologischen Fragen nachgegangen“ von Lehrern, Eltern und Schülern des Luther-Melanchthon-Gymnasiums ihre Fortsetzung. In einer öffentlichen Lehrerfortbildung, zu der auch Eltern, Schüler und Interessierte eingeladen waren, referierte Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer zu FragenderGehirnforschung und der Schule des Lebens.

Schon etwa 30 min. vor Beginn der Veranstaltung war der letzte Platz der altehrwürdigen Aula des Hauses „Melanchthon“  besetzt.

„Einiges ist neu, vieles nicht“, so begann der studierte Professor in Medizin, Psychologie, Psychiatrie und Philosophie seinen Vortrag. „Wir müssen uns aber mit den Erkenntnissen auseinandersetzen“, appellierte er an sein Publikum. Jedes Jahr treffen sich 32000 Hirnforscher weltweit auf Kongressen, 40000 wissenschaftliche Arbeiten werden jährlich veröffentlicht. Eine enorme Dynamik, die eine enge Verflechtung von Gehirnforschung und lebenslänglichem Lernen herausfordert.

„Das Gehirn  ist unser wichtigstes Organ … Oder welches Organ ist das Wichtigste, fragt man den Kardiologen … Urologen …?“ Humorvoll, mit einer Sprache reich an Bildern, Vergleichen und Beispielen gelang es dem Ulmer Professor, komplizierte biologische und psychologische Prozesse unterhaltsam zu erklären. Mahnend verwies er darauf, dass die Forschung eindeutig  belege, dass zu viel Konsum moderner Medien das Gehirn deoptimiere. „Man bedenke“, so Spitzer , „ bis zum 18. Lebensjahr konsumiert ein Heranwachsender durchschnittlich 200000 Gewalttaten in den Medien. Selten werden gewaltfreie Lösungen angeboten.“ Die Frage in den Raum geworfen, was der junge Mensch dabei lerne, lässt die Antwort vermuten.

Trotz der fortgeschrittenen Zeit am Freitagabend stellte sich Herr Spitzer den Fragen des sehr interessierten Publikums. Am Ende gab es viel Beifall, Zustimmung und Nachdenklichkeit.

Die Lehrer des Luther-Melanchthon-Gymnasiums werden auf jeden Fall im Gespräch bleiben, untereinander, mit Eltern, Schülern und allen, die darauf bauen, junge Menschen auf den Weg zu bringen.                                

 

Thesenpapier

 in Auswertung des Vortrages von Prof. Dr. Dr. M. Spitzer vom 29.01.10

·        Einiges ist neu, vieles nicht. Aber wir müssen uns mit den Erkenntnissen der Gehirnforschung auseinandersetzen. Wie sagte es bereits der Reformpädagoge Pestalozzi: „Herz, Kopf und Hand entwickeln sich nach je eigenen Gesetzmäßigkeiten. Aufgabe des Erziehers ist es, diese Gesetzmäßigkeiten kennen zu lernen und sich ihnen zu unterwerfen. Alle erzieherischen Einflüsse müssen sich unter allen Umständen der menschlichen Natur unterordnen.“[1]  

 

·        Das Gehirn ist von Natur aus neugierig und lernt immer. Am nachhaltigsten lernt es in Verknüpfung mit positiver Emotion, Motivation, durch Vernetzung von Unbekanntem mit Bekanntem und durch Selbstaktion.

 

·        Lernen heißt, es werden Spuren gelegt. Schon frühzeitig entstehen „Pfade“, die relativ dauerhaft sind.

 

·         Angst und Minderwertigkeitsgefühle blockieren Lernprozesse, verhindern Kreativität.

 

·        Die derzeitig heranwachsende Generation konsumiert bis zum 18. Lebensjahr ca. 200 000 Gewalttaten in den Medien. Gewaltfreie Lösungen werden kaum angeboten, dadurch lernen sie: Gewalt tut nicht weh, bleibt ungestraft und die Täter kommen davon.

 

·        Aufmerksamkeitsstörungen, Lese-Rechtschreib-Schwächen, Hyperaktivität, Konzentrationsstörungen, Schlafmangel und falsche Essgewohnheiten sind Lernergebnisse synaptischer Verschaltung.

 


“Lernen. Gehirnforschung und die Schule des Lebens“

Dieser Vortrag von Manfred Spitzer findet am 29.01.2010 in der Aula im Haus Melanchthon statt.

Der international angesehene Hirnforscher, der schon Gastprofessor an der Harvard University war, ist leidenschaftlicher Kämpfer gegen übertriebenen Fernseh- und Computerkonsum. Die digitalen Medien seien schlecht für die natürliche Entwicklung des kindlichen Gehirns, erklärt er. Als Ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm gründete er im Jahre 2004 das Transferzentrum für Neurowissenschaft. Damit verfolgt er das Ziel, Erkenntnisse aus der Hirnforschung in die Schule zu bringen.

„ ‚Lernen’ - Lernen findet im Kopf statt. Was der Magen für die Verdauung, die Beine für die Bewegung oder die Augen für das Sehen sind, das ist das Gehirn für das Lernen. Daher sind die Ergebnisse der Gehirnforschung für das Lernen so wichtig wie die Astrophysik für die Raumfahrt. Manfred Spitzer hat angeregt durch seine Erfahrungen im Baden-Württembergischen Bildungsrat und als Experte bei einer Anhörung zur PISA-Studie im Bundesrat - dieses Buch für einen breiten Leserkreis von Menschen geschrieben, die mit Lernen und Lernenden zu tun haben: Eltern, Lehrer, Schüler, Bildungspolitiker und alle, der seine Lernmaschine im Kopf verstehen und einsetzen möchte. Spitzers Buch ist ein Plädoyer gegen Vorurteile: ‚Schüler sind nicht dumm, Lehrer sind nicht faul und unsere Schulen sind nicht kaputt. Aber irgendetwas stimmt nicht.’“ Die Zeit /4/2009

Auswertung des Vortrages in den einzelnen Fakultäten unter der Leitung der Fachschaft Psychologie am xx.xx.2010; 90 min.

Prüfstein: Unterricht [ Unterrichtskonzepte erarbeiten]

Vorstellen der Unterrichtskonzepte: 03.08.10 innerhalb der Fachschaften

Parkfest 2008

Elegant und voller Anmut präsentierte sich unser Feuervogel (Charlotte Flügel aus der 12e) auf dem Fest. Entworfen und geschneidert wurde das Gewand von Othilia Dutschke, Liane Czerwinski und Michael Opitz.

In der Psychologie steht der Feuervogel als Symbol für Krisen- und Traumabewältigung, aber auch als Symbol für Selbstvertrauen und Selbsthilfe. 250 in Handarbeit gefärbte Federn mit Sinnsprüchen wurden zum Parkfest verteilt. Danke an alle Besucher.


Parkfestimpressionen

Vielen Dank an all unsere Gäste und Mitstreiter, die unser Parkfest am 29. August mit Leben erfüllten. Es war ein unvergesslicher Tag mit vielen schönen Eindrücken und Erinnerungen. Unser Interaktionsstand wurde von Groß und Klein viel besucht und die Schülerideen wurden viel gelobt.