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Schweden-Willkommen in Deutschland

Am Sonntag, dem 12.September,  standen wir, zehn Schüler des Luther-Melanchthon-Gymnasiums, am hiesigen Bahnhof und warteten gespannt auf unsere schwedischen Austauschschüler. Wir freuten uns riesig auf den Gegenbesuch, da wir die Schüler aus Helsingborg vom Aufenthalt in Schweden im Mai 2010 schon kannten und sofort ins Herz geschlossen hatten. Dabei hat uns die offene und lustige Art der Schweden ganz besonders gefallen.

Wir wurden auch in der Woche, in der die Schweden deutsche Luft schnuppern durften, nicht enttäuscht. Es war immer lustig und wir haben viel gelacht. Nur der Unterricht war nicht lustig. Die Schweden fanden unseren Mathematikunterricht besonders schwierig, obwohl Schweden doch das führende Land der Pisa-Studie ist.

Gemeinsam mit den schwedischen Gästen hatten wir viele schöne Erlebnisse. So haben wir Deutschen eine interessante Stadtführung in Wittenberg vorbereitet und unsere Freunde aus dem Ausland über Luther,  Melanchthon und Co.  aufgeklärt. Nach der Besichtigung der Stadtkirche und der Bewunderung der verbliebenen Luther-Botschafter auf dem Marktplatz bezwangen wir auch noch den Turm der Wittenberger Schlosskirche. Natürlich gab es nicht nur ein kulturelles Programm, wir haben uns beim Bowling sportlich betätigt und durften ein Mittagessen in Form einer Pizza in der „Bäckerei Jäger“ selbst herstellen. Auch die Ausstellung „Amazonien“, die wir während einer Tagesfahrt nach Leipzig besuchten, wird uns in guter Erinnerung bleiben. Am 16. September mussten unsere Gäste Deutschland leider schon wieder verlassen. Der Abschied fiel uns sehr schwer, aber wir haben uns vorgenommen in Kontakt zu bleiben und uns vielleicht sogar nochmal zu besuchen.

Alles in allem sind wir der Meinung, ein Schüleraustausch ist sehr empfehlenswert. Einerseits, um eine Fremdsprache ungezwungen zu erlernen und zu verbessern, andererseits, um neue Kulturen kennenzulernen, toleranter zu werden und damit sein eigenes Leben zu bereichern.


Katharina Flinner Klasse 11c



Elche, Pippi Langstrumpf, blau-gelbe Flagge?






Wir waren in SCHWEDEN!

Am Montag, den 3. Mai 2010 reisten wir 10 Schülerinnen aus der 10. und 9. Klasse mit Frau Kirbach und Frau Jasch mit dem Zug los. Wir fuhren von Wittenberg nach Berlin, Hamburg und mit der Fähre in Puttgarden nach Dänemark über. In Kopenhagen konnten wir uns nur den Bahnhof anschauen, denn schon ging es weiter nach Helsingborg. Diese Stadt ist ungefähr 4 mal so groß wie Wittenberg und liegt im Süden Schwedens an der Küste. Die Aufregung stieg, wo wohnen wir? Wie lebt die Gastfamilie und wie sieht die Wohngegend aus? Und noch viele weitere Fragen dachten wir uns. Meine Gastfamilie als Beispiel hatte ein kleines Haus in einer Straße und nebenan waren die Häuser genauso groß und sahen gleich aus, so wie man sich das vorstellt. Nun sind wir am Ziel, nach ca. 10 Stunden Zugfahrt, obwohl es uns nicht so lange vor kam. Wir wurden von unseren Austauschpartnern, 8 Schwedinnin und 2 Schweden und ebenfalls 2 Lehrerinnen, am „Knutpunkten“ (= Knotenpunkt / Bahnhof für Busse und Züge) empfangen und wussten schon genau, wer der jeweilige Partner ist, denn wir hatten uns vor dem Beginn der Reise mit den Schweden über E-Mails in Kontakt gesetzt. Den restlichen Abend haben wir in der Familie verbracht und somit war der erste Tag vorbei. Am zweiten Tag wurden wir von der Schulleitung der Schule Skolstaden empfangen und nahmen an einer Deutschunterrichtsstunde teil. Für den Nachmittag wurde für uns ein interessanter Stadtrundgang organisiert. Wir waren z.B. auf dem ehemaligen Burgturm Kärnan von dem aus wir auch Dänemark sehen konnten. Wir Schüler waren dann noch gemeinsam bowlen. Der dritte Tag verlief so, dass wir Lund, eine Studentenstadt uns angeschaut haben und abends vergnügten sich alle beim Billiardspielen. Am Donnerstag, dem Tag vor der Abreise, spielten wir vormittags zusammen das typisch schwedische Spiel „Kubb“. Wir hatten dabei sehr viel Spaß. Am Abend wurde für uns noch eine tolle Party organisiert. Und dort haben wir die ganze Zeit gelacht, es war so sehr lustig. Am Freitag aber sind wir auch schon wieder abgereist. Die Zeit verging wie im Flug. Im Allgemeinen hatten wir alle zusammen die ganzen 5 Tage nur Spaß und es war sehr interessant Schweden beziehungsweise Südschweden kennenzulernen. Wir freuen uns schon sehr auf den Rücktausch im August!

Frau Kirbach bietet auch immer ein Sprachkurs für schwedisch an, so konnten sich auch einige von uns, die teilgenommen hatten in dieser Sprache üben. Und wir hoffen, dass auch noch mehrere derartige Austausche stattfinden können. Es ist sehr empfehlenswert.


Vanessa von Nell

 

 

 

 



Finnland 2010


 

„Die Finnen kommen!“

Der Finnlandaustausch

 

Auch dieses Jahr weilten wieder finnische Schüler am Luther-Melanchthon Gymnasium. Vom 26. bis 30.April waren sie bei Schülerinnen und Schülern der 9. und 10.Klassen zu Gast.

 

1.Tag

Es regnete, regnete und regnete als ein schwarzer Kleinbus mit zwanzig aufgeregten finnischen Schülerinnen auf dem Schulhof unseres Gymnasiums hielt. Ebenso aufgeregte deutsche Gastgeber erwarteten sie bereits. Nachdem jeder „seinen Partner“ gefunden hatte, fuhren die Finnen mit ihren Gastgebern nach Hause, wo sie die restlichen fünf Tage bleiben sollten.

Dort wurden die Geschenke ausgetauscht, ehe alle todmüde in ihre Betten fielen.

 

2.Tag

Am zweiten Tag begannen die finnischen Gäste mit der Arbeit an ihrem Projekt ,,Stadt am Meer.“ Dabei entstand eine dreidimensionale Kleinansicht von Pori, der Heimatstadt der Finnen, und Wittenberg mit einer Größe von ungefähr zwei Metern.

Anschließend gab es für die deutschen und finnischen Schüler eine Führung durch das Luther-Melanchthon-Gymnasium sowie eine Stadtführung, die von der Leucorea zu dem Haus ging, in dem  Faust gelebt haben soll. Aufgrund von Zeitmangel wurde die Stadtführung aber abgebrochen, da nun ein zweistündiges Bowlingturnier stattfinden sollte. Sprachliche Barrieren spielten dabei keine Rolle mehr, und so erfuhr man viel Wissenswertes über das jeweils andere Land.

Nach dem Bowling fuhr jeder mit seinem Gastschüler nach Hause, um den Abend selbst noch zu gestalten.

 

3.Tag

Am Mittwoch fand eine Tagesfahrt nach Leipzig statt mit einem Besuch der Ausstellung Amazonien im Panometer. Anziehungspunkt dieser Ausstellung ist ein ungefähr 15 Meter hohes 360°-Panoramabild eines südamerikanischen Dschungels. Hintergrundgeräusche wie Regen, Vogelzwitschern und ein Wechsel zwischen Tag und Nacht ermöglichen, dass der Besucher für einen kurzen Augenblick seinen Alltag vergisst und in eine einzigartige Atmosphäre versinkt.

Danach ging es mit der Straßenbahn wieder zurück in die Innenstadt, wo Spielraum für Freizeit und mehrstündiges Einkaufen war, ehe es mit schmerzenden Füßen, vielen Einkaufstüten und leeren Portemonnaies wieder zurück zum Bahnhof ging.

Der Abend danach stand zur freien Vergnügung, was von allen vielfältig genutzt wurde.

 

4.Tag

Der Wetterbericht prophezeite einen traumhaften Tag, und so waren alle guter Dinge, als sie am Vormittag zur Schule aufbrachen, da wieder eine mehrstündige Arbeit am Projekt ,,Stadt am Meer“ auf dem Programm stand, die auch vom Fernsehen begutachtet wurde.

Am Nachmittag starteten alle in Wittenberg zu einer Radtour nach Gallin, wo sie nach einer langen Fahrt über Stock und Stein ankamen. Es wurde ausgiebig gegrillt, Volleyball gespielt und der wunderbar warme Tag genossen.

Am Abend packten unsere Gäste schweren Herzens die Koffer.

 

5.Tag

Vergleicht man diesen Tag mit dem Beginn des Finnlandaustausches, muss man eines feststellen: Das Wetter war besser! Die Sonne schien, als sich deutsche und finnische Schüler am Bahnhof in Wittenberg trafen, um sich schweren Herzens voneinander zu verabschieden. Für die Finnen stand noch ein Tag in Berlin auf dem Programm, bevor sie abends wieder in die Heimat flogen. Für die deutschen Schüler kehrte wieder die Normalität ein, denn alle mussten wieder zurück in ihren Unterricht, auch wenn sie in Gedanken noch bei ihren Gastschülern waren.

 

So ging eine ereignisreiche Woche zu Ende.

Ein herzliches Dankeschön an Frau Kaufhold und Herrn Scheel, die diesen Austausch auf deutscher Seite organisiert und überhaupt erst möglich gemacht haben!

 


Partnerschulen des LMG

Unser Gymnasium unterhält zur Zeit partnerschaftliche Beziehungen zu Schulen in Schweden, Finnland, Belgien, Frankreich, Tschechien und den USA.

Weiterhin nahmen unser Schulleiter Herr Sandau, Frau Kühnast und Frau Schaller an der 3. Tagung des Bundesnetzwerkes Europa-Schule teil. (www.bundesnetzwerk-europaschule.de)

Hier nun die Adressen unserer belgischen, schwedischen, finnischen und französischen Partnerschulen:

Virgo Sapiensinstituut (B)
Heldenplein 3
B-1840 Londerzeel
Kontakt zur Schule: Magda Vorlat
Telefon: 052-30-2878
Telefax: 052-30-5305
Email: marc.de.bleser@basisschoolvirgosapiens.be

Lycée de l'Hautil
1, rue Gabriel Fauré
95280 Jouy-Le-Moutier
Homepage: www.lyc-hautil-jouy.ac-versailles.fr
Telefon: 0033 0134327171
Fax: 0033 0134327170
Kontakt: Mme Nathalie-Sylvie Roussel

Nicolaiskolan
Bergaliden 11

S-25223 Helsingborg
Telefon: 0046-42-105650
Fax:0046-42-107258
Internet: http://www.nicolai.se
email: info@nicolai.se

Proin Lyseo
Annankatu 5
28100 Pori
Finnland
Tel: 00-358-2-621 53 33
Fax: 00-358-2-621 51 72

Internet: http://www.tiira.cedunet.com
email: lyseo.luki.cedunet.com


Schüleraustausch


Finnland




Pori-Finnland


Pori-Innenstadt









Unsere Schüler weilten im April 2009  in Finnland.




USA




Amerikanische Studenten


Amerikanischer Chor

Der langjährige Schüleraustausch von Schülern aus Michigan und unseren Schülern fand vom 11.01.2008-15.01.2008 statt. Er wurde 1990 von der Englisch-Lehrerin Frau Schubert ins Leben gerufen. Zur Zeit übernimmt die leitende Betreuung die Englisch-Lehrerin Frau Lasarczik. Die 22 Studenten wurden von Schülern der elften Klassen betreut. Sie lebten in den Familien und erst dadurch lernten sie das Land wirklich kennen. Wichtige Programmpunkte waren natürlich das Kennenlernen der Stadt, Kirchenbesichtigungen, ein Abend im Ruderclub und das Kennenlernen der Kneipenkultur in Wittenberg. Für unsere Gäste waren diese Tage aber nur Teil des vierwöchigen Aufenthaltes in Deutschland.


Belgien




Atomium



Parlament


Mini-Europa



Guten Appetit


Parlament



Spass

Der Austausch fand vom 22.10.2007-26.10.2007 statt. Wir weilten in Londerzeel und besuchten zum Beispiel Brüssel. Höhepunkte waren der Besuch des Atomiums und Europäischen Parlamentes. Viel Spass hatten wir auch im Mini-Europa-Park. Unsere begleitenden Lehrer waren Frau Harting und Frau Kerber. Wir wünschen den nächsten Schülern viel Spass beim Austausch.



Letzte Änderung:  21:15 04.08.2011


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