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Schultheater


Auf dem Rasen rasen Hasen, atmen rasselnd durch die Nasen.

Gelbe Blumen blühen beim Birnbaum. Blühen beim Apfelbaum blaue Blumen?

Blaukraut bleibt Blaukraut und Brautkleid bleibt Brautkleid.

Der dicke Dirk trug den dünnen Dirk durch den dicken, tiefen Dreck. Da dankte der dünne Dirk dem dicken Dirk, dass der dicke Dirk den dünnen Dirk durch den dicken, tiefen Dreck trug.

Dumme Buddler denken beim Buddeln im Sand, sie buddeln die edelsten Dinge. Dabei buddeln die Buddler nur Sand mit der Hand.

Früh fressen freche Frösche Früchte. Freche Frösche fressen früh Früchte.


Die Zwischenspieler sind eine recht bunte Mischung aus Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 5, 6 und 7. Wir versuchen zwischen Schul- und Privatverpflichtungen ein bisschen Zeit und Muße für das Theater zu finden. Vieles ist uns bis jetzt auf der Bühne schon gelungen: Wir erzählen ganze Geschichten mit nur einem Wort oder nur einem Requisit, schlüpfen in eine andere Person, weinen, lachen, schreien, flüstern, lassen die Puppen tanzen, sprechen verschiedene Dialekte, tauchen ein in fremde Welten… Letztes Jahr zum Beispiel boten Bilder von Friedensreich Hundertwasser die Inspiration für das Theaterstück „Die Ernte eines Traumes“. Dieses Jahr widmen wir uns einem noch größeren Projekt: „Das Gauklermärchen“ von Michael Ende. Na neugierig geworden? Du hast die Wahl: Vor oder auf der Bühne - wir sehen uns...









Die Ernte eines Traumes

„Malen ist träumen. Wenn ich male, träume ich. Wenn der Traum zu Ende ist, erinnere ich mich nicht mehr daran, was ich geträumt habe. Das Bild aber bleibt. Es ist die Ernte eines Traumes.“ Friedensreich Dunkelbunt Regentag Hundertwasser

Hundertwassers Bilder sind für uns Fenster, die es ermöglichen, einen kleinen Blick zu werfen in (s)eine Welt, die uns gleichzeitig sehr nah und sehr fern ist.

Die Schülertheatergruppe „Die Zwischenspieler“ erarbeitet ein Theaterstück in dem Hundertwassers Bilder spielerisch inszeniert werden. Wir übertragen ausgewählte Bilder auf große Leinwände und binden diese später in die Theaterinszenierung ein. Hier sollen Informationen über den Künstler, seine Lebensphilosophie mit unseren Gedanken und Ideen verknüpft werden.

Aufführungstermine: Während des Tages der offenen Tür wurden Ausschnitte aus dem Programm präsentiert. Eine Teilnahme am regionalen Theatertreffen und Aufführungen während der Feierlichkeiten zum zehnjährigen Jubiläum unserer Hundertwasserschule sind geplant.

Text: Paula

Man weiß nicht genau, was es sein soll, aber es kommen hunderte von Fragen auf: wenn jemand in den Häusern wohnt, wie kommt er dann dorthin? Ich meine, es sieht so aus, als würden hunderte von Wegen dorthin führen, aber nur einer ist der richtige.
Und warum sind die Häuser umzäunt – oder sind das auch nur Häuser?

Wenn es ein Zaun ist, ist es dann einer des Krieges oder Friedens?
Schaut man genau hin, sieht man ein Herz im Zaun.

Oder ist es ein Mensch, der aus einem Fenster schaut?
Wer weiß das schon.

Aber eine meiner größten Fragen ist, was soll das in der Mitte sein? Ist es eine falsch herum eingetopfte Zwiebel?
Eine Statue. Das Wahrzeichen des Dorfs?

Vielleicht ist es auch ein großer Pinsel mit einem kurzen Stil?
Wer weiß das schon?

Beide: Hundert Fragen, aber nur ein Hundertwasser weiß auf all diese Fragen eine Antwort.
Hundertwasser: Wenn der Maler nicht selbst völlig erstaunt ist über das, was er malt, dann ist es kein gutes Bild. Ich selber möchte mich von meinen eigenen Bildern überraschen lassen. Ich möchte ständig meine eigenen Bilder entdecken.


Unser Schultheater




Das Leben ist ein Kreis

...unter diesem Motto durften wir am 01.10.2008 im Phoenix-Theater einen phantastischen Abend erleben.

Gezeigt wurde die experimentelle Posse

Das Narrenkarussell

von der Theatergruppe "dunkelbunt" unterstützt durch den Förderverein "Hundertwasser". Wir erlebten Heiterkeit und Tiefsinn menschlicher Narretei auf einer Fahrt mit dem Karussell. Wir feierten bei anschließender Gesellschaft mit Musik und Tanz. Vielen Dank für den gelungenen Abend!

WER NICHT DIE RECHTE KUNST STUDIERT, DERSELBE WOHL DIE SCHNELLEN RÜHRT UND WIRD AM NARRENSEIL GEFÜHRT.

Wir sind schon auf die nächsten Aktivitäten gespannt!





Impressionen











DAS LEBEN IST EIN KREIS

DER EWIGE KREISLAUF DES LEBENS UND DIE IMMER WIEDERKEHRENDE NARRETEI DES MENSCHEN WERDEN IN DREI VERSCHIEDENENE EBENEN NACHEMPFUNDEN IM SINNE DER VERÄNDERLICHKEIT DES MENSCHEN, SEINER EIGENSCHAFTEN, FEHLBARKEITEN PASSIEREN IN JEDEM TEIL DES STÜCKES DIE GLEICHEN GRUNDSITUATIONEN, DARGESTELLT VON DENSELBEN CHARAKTEREN, DIE SICH IN UNTERSCHIEDLICHEN SYSTEMEN WIEDERFINDEN. DAS STÜCK IST EINE EIGENPRODUKTION UND LEHNT SICH WEITLÄUFIG BETRACHTET AN SEBASTIAN BRANTS "NARRENSCHIFF" AN.

 









Letzte Änderung:  11:30 29.01.2010


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